Free Walking Tour Berlin

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Die Berliner Konferenz verstehen: Die koloniale Zukunft Afrikas gestalten

by | May 12, 2024 | Uncategorized

Die Berliner Konferenz, auch Kongo-Konferenz oder Westafrika-Konferenz genannt, war ein wichtiges Ereignis in der Geschichte Afrikas. Sie fand von November 1884 bis Februar 1885 in Berlin, Deutschland, statt und wurde von Vertretern europäischer Großmächte und der Vereinigten Staaten besucht. Das Hauptziel dieser Konferenz bestand darin, die europäische Kolonisierung und den Handel in Afrika während der Zeit des „Scramble for Africa“ zu regulieren.

1. Auftakt zur Berliner Konferenz

Vor der Konferenz hatten europäische Länder begonnen, Kolonien in Afrika zu errichten. Ihre Präsenz auf dem Kontinent nahm im späten 19. Jahrhundert rapide zu, angetrieben durch den Wunsch nach Ressourcen, wirtschaftlichen Möglichkeiten und strategischen Vorteilen. Dies führte zu Spannungen und Konflikten zwischen europäischen Mächten, was die Notwendigkeit einer Konferenz zur Lösung dieser Probleme und zur Vermeidung potenzieller Konfrontationen zur Folge hatte.

Die Beweggründe hinter der Konferenz

Die Beweggründe hinter der Berliner Konferenz Die Konferenzen waren vielfältig und variierten zwischen den verschiedenen teilnehmenden Nationen. Die wichtigsten treibenden Kräfte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • 1. Ressourcenausbeutung: Die europäischen Mächte waren an den reichlich vorhandenen natürlichen Ressourcen Afrikas wie Gummi, Holz, Diamanten und Edelmetallen interessiert.
  • 2. Wirtschaftlicher Wettbewerb: Viele Nationen betrachteten Afrika als potenziellen Markt für ihre Industriegüter und als Quelle billiger Arbeitskräfte.
  • 3. Strategische Überlegungen: Die Kontrolle über Häfen und Küstengebiete in Afrika war entscheidend für die Etablierung der Marinedominanz und die Ausweitung der Einflusssphären.
  • 4. Missionstätigkeit: Die europäischen Mächte versuchten, ihren religiösen Glauben zu verbreiten und die indigene Bevölkerung zum Christentum zu bekehren.
  • 1. Ressourcenausbeutung: Die europäischen Mächte waren an den reichlich vorhandenen natürlichen Ressourcen Afrikas wie Gummi, Holz, Diamanten und Edelmetallen interessiert.
  • 2. Wirtschaftlicher Wettbewerb: Viele Nationen betrachteten Afrika als potenziellen Markt für ihre Industriegüter und als Quelle billiger Arbeitskräfte.
  • 3. Strategische Überlegungen: Die Kontrolle über Häfen und Küstengebiete in Afrika war entscheidend für die Etablierung der Marinedominanz und die Ausweitung der Einflusssphären.
  • 4. Missionstätigkeit: Die europäischen Mächte versuchten, ihren religiösen Glauben zu verbreiten und die indigene Bevölkerung zum Christentum zu bekehren.
  • 2. Teilnehmer und Hauptakteure

    An der Berliner Konferenz nahmen Vertreter von 14 europäischen Nationen, den Vereinigten Staaten und mehreren unabhängigen afrikanischen Staaten teil. Die einflussreichsten Delegierten kamen aus europäischen Ländern mit etablierten kolonialen Interessen in Afrika, darunter:

    • 1. Deutschland: Gastgeber der Konferenz und verfügte zu dieser Zeit über die kleinsten Kolonialbesitzungen in Afrika.
    • 2. Frankreich: Kontrollierte ausgedehnte Gebiete in Westafrika, Äquatorialafrika und Nordafrika.
    • 3. Großbritannien: Beherrschte weite Regionen Afrikas, darunter Ägypten, Sudan und Südafrika.
    • 4. Portugal: Hatte Kolonien in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau.
    • 5. Belgien: Besitzt den Kongo-Freistaat, eine Privatkolonie unter der Kontrolle von König Leopold II.
    • 6. Italien: Versuchte, seinen Einfluss durch die Kolonisierung von Eritrea und Somalia zu vergrößern.
  • 1. Deutschland: Gastgeber der Konferenz und verfügte zu dieser Zeit über die kleinsten Kolonialbesitzungen in Afrika.
  • 2. Frankreich: Kontrollierte ausgedehnte Gebiete in Westafrika, Äquatorialafrika und Nordafrika.
  • 3. Großbritannien: Beherrschte weite Regionen Afrikas, darunter Ägypten, Sudan und Südafrika.
  • 4. Portugal: Hatte Kolonien in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau.
  • 5. Belgien: Besitzt den Freistaat Kongo, eine Privatkolonie unter der Kontrolle von König Leopold II.
  • 6. Italien: Versuchte, seinen Einfluss durch die Kolonisierung von Eritrea und Somalia zu vergrößern.
  • 3. Ziele und Ergebnisse der Berliner Konferenz

    Die Berliner Konferenz hatte mehrere Hauptziele, die die Zukunft des Kontinents stark beeinflussten:

    Die Schaffung einer „effektiven Besatzung“

    Eines davon Wichtigstes Ziel der Berliner Konferenz war die Umsetzung des Prinzips der „effektiven Besatzung“ als Kriterium für die Begründung von Gebietsansprüchen in Afrika. Nach diesem Prinzip mussten die europäischen Mächte ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, die Kontrolle über die beanspruchten Gebiete aufrechtzuerhalten. Diese Anforderung verhinderte die wahllose Annexion afrikanischer Gebiete ohne wirkliche Präsenz oder Verwaltung.

    Abgrenzung der afrikanischen Grenzen

    Während der Konferenz verhandelten die europäischen Mächte über die Grenzen ihrer jeweiligen Kolonien und einigten sich darauf. Diese Grenzen wurden hauptsächlich von europäischen Beamten auf Karten eingezeichnet, oft ohne Berücksichtigung der ethnischen, kulturellen und sprachlichen Vielfalt der afrikanischen Bevölkerung. Dies hatte zur Folge, dass viele Grenzen letztendlich Gemeinschaften trennten und auch nach der Unabhängigkeit dauerhafte Konflikte verursachten.

    Offener Handel und freie Schifffahrt

    Ein weiteres Ziel der Berliner Konferenz war die Gewährleistung des freien Handels und der freien Schifffahrt in den Regionen Kongobecken und Niger. Die europäischen Nationen einigten sich darauf, das Prinzip des Freihandels in ihren Kolonien einzuführen und Händlern aus jedem Land den Zugang zu diesen Regionen für den Handel zu ermöglichen. Dieses Bekenntnis zum Freihandel wurde jedoch später durch verschiedene Kolonialpolitiken und -praktiken untergraben.

    Anerkennung der afrikanischen Rechte und Verbot des Sklavenhandels

    Überraschenderweise gab die Berliner Konferenz eine Erklärung zur Anerkennung der afrikanischen Rechte heraus Rechte der indigenen afrikanischen Völker. Es verurteilte ausdrücklich den Sklavenhandel und machte sich zum Ziel, Grundsätze und Maßnahmen zur Bekämpfung von Sklaverei und Zwangsarbeit zu fördern. Dennoch war die Wirkung dieser Erklärung begrenzt und die Realität vor Ort widersprach diesen Grundsätzen oft.

    4. Kritikpunkte an der Berliner Konferenz

    Während die Berliner Konferenz versuchte, europäische Kolonialaktivitäten in Afrika zu organisieren, wurde sie im Laufe der Jahre erheblich kritisiert:

    Fehlende afrikanische Vertretung

    < p>Einer der bedeutendsten Kritikpunkte ist die mangelnde afrikanische Vertretung auf der Konferenz. Entscheidungen über die Zukunft des Kontinents wurden getroffen, ohne die afrikanische Bevölkerung einzubeziehen oder zu konsultieren, was zur Auferlegung der europäischen Kolonialherrschaft führte.

    Missachtung der afrikanischen kulturellen Vielfalt

    Die willkürliche Grenzziehung Während der Konferenz wurde die ethnische, kulturelle und sprachliche Vielfalt der afrikanischen Bevölkerung ignoriert. Dies führte zu langjährigen Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen innerhalb neu geschaffener Nationalstaaten nach der Unabhängigkeit.

    Förderung europäischer Interessen

    Einige argumentieren, dass die Berliner Konferenz in erster Linie den Interessen europäischer Mächte diente. Dadurch können sie die Ressourcen Afrikas zu ihrem eigenen wirtschaftlichen Vorteil nutzen. Kritiker behaupten, dass die Konferenz den Kolonialismus verfestigte und zur Unterwerfung der afrikanischen Völker führte.

    Fazit

    Die Berliner Konferenz markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der Kolonisierung Afrikas. Ziel war es, die europäischen Kolonialaktivitäten zu regulieren, aber ihre Ergebnisse hatten dauerhafte und oft schädliche Auswirkungen auf den Kontinent.

    Durch das Verständnis der Beweggründe, Teilnehmer, Ziele und Kritikpunkte der Berliner Konferenz gewinnen wir Einblick in den Komplex Geschichte der kolonialen Vergangenheit Afrikas. Es ist wichtig, sich an die Auswirkungen zu erinnern, die diese Konferenz auf das Schicksal Afrikas hatte, und an die laufenden Bemühungen, ihre Folgen zu bewältigen.

    Thank you for reading. If you're inspired by the stories of Berlin and want to delve deeper, why not join us on our Free Berlin Walking Tour? It's a wonderful way to immerse yourself in the city's rich history and vibrant culture. We look forward to welcoming you soon.

    WHAT TO EXPECT

    • 3.5 hours walking tour
    • Berlin’s major highlights
    • Brandenburg Gate
    • Reichstag and Berlin Wall
    • Historical sites

    Free Walking Tour Berlin

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